Manifest der B-Tec Studios

…oder Wege aus der Entwertung der Kunst Mit 160m2 Tonstudio im Rücken, stellen wir uns die Frage, in welche Richtung die Entwicklung gehen soll. Die Nutzung, der Charakter eines Tonstudios, ist sicherlich nicht annähernd so grenzenlos wie die Musik an sich, dennoch in vielen Grundsätzen denselben Problemen ausgesetzt. Wie schwer wird kommerzieller Erfolg gewichtet? Welchen Einfluss darf ein Tonstudio/Musiklabel auf Artisten nehmen, wenn diese sich die Studiozeit nicht selbst finanzieren können? Ist Kunst, die durch einen Manager, einer Firma/Label vorgegeben und definiert wird, noch Kunst? Oder bloß noch ein maßgeschneidertes Produkt, darauf ausgerichtet einer möglichst hohen Anzahl von Kunden zu gefallen? Uns wurde ermöglicht, ohne jegliche Verpflichtungen zu lernen wie mit Studioequipment umzugehen ist, ohne das uns jemals eine Rechnung für das vermittelte Wissen gestellt wurde. Bei anbietender Gelegenheit dasselbe an Andere zurückzugeben, empfinden wir als selbstverständlich. So entstand aus dieser Absicht auch die Idee, nebst unserer normalen Labeltätigkeit mit dem Aufbau eines musikalischen Fördervereins zu beginnen, der Musiker auf ihrem Weg unterstützen soll.   Der Förderverein Unser Ziel ist der Aufbau eines Labels als Verein, angelehnt an den Strukturen eines kommerziellen Labels ohne kommerzielle Absichten. Was ein bisschen verzwickt klingt, ist im Grunde ganz simpel. Die B-Tec Studios stellen die Infrastruktur bereit, sorgen für die Vertriebswege, begleiten Projekte und betreiben Networking, während die Musiker das tun, was sie am besten können: musizieren. Das Projekt kann so erfolgreich wachsen, ohne Einschränkungen und Vorgaben durch festgesetzte Kriterien der Branche oder des Musikgenres. Mit unseren Angeboten bieten wir Einblick ins professionelle Musikschaffen, […]